Die Lehrzeit
Es gibt keine Geheimnisse
Ich begann bei den Grundlagen: dass Bier aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe besteht. Am Anfang habe ich vor allem sehr viel gelesen, um den gesamten Brauprozess zu verstehen, die Parameter, die ihn beeinflussen, und die Fehler, die es zu vermeiden gilt.
Üblicherweise beginnt man mit einem „Beer Kit“, also einer fertigen, konzentrierten Würze, die man nur verdünnen und mit Hefe versetzen muss. So gewinnt man Wissen und Sicherheit im Umgang mit der Gärung.
Der Weg eines ersten Suds
- ~30 Min.die eigentliche Arbeit
- 1 Wochebis zur vergorenen Würze
- ~1 Monatzum Reifen
- 30–40 Tageund 20 Liter eigenes Bier sind fertig
Nach dem ersten Sud war mir klar: Es gibt keine Geheimnisse, sondern nur eine gute Kenntnis der Zutaten und die konsequente Einhaltung des Verfahrens. Wer den Anleitungen folgt, lernt die Sorten von Malz, Hopfen und Hefe kennen, die zusammen genau das Ergebnis ergeben, das man entworfen hat.
Nach drei, vier Monaten begann ich zu improvisieren und meine eigene kleine Hausbrauerei aufzubauen, um nach dem All-Grain-Verfahren zu brauen: Man nimmt Malz, Hopfen, Hefe und die Zutaten, die man selbst wählt, und schafft das Bier genau so, wie man es haben möchte. Das setzt voraus, dass man das Rezept mit den Verhältnissen und Mengen der Zutaten selbst durchdenkt. Das Ergebnis ist fast immer gut — und es ist besser als das vorherige.